Anna Jermolaewa |
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Auf Videomonitoren rattern aufziehbare Kinderspielzeuge aus Plastik und Plüsch über den Screen, begleitet vom blechernen Klang einer Spieluhr oder eines Glöckchens. Es sind dressierte, um sich selbst kreisende Akteure, die ein Orchester mit unvorhersehbarem Ausgang formen. Die lapidaren Bewegungsabläufe, die sie vollführen, enden im Loop, in der endlosen Wiederholungsschleife, monoton, aber eindringlich. Das Kindchenschema verliert sich nach und nach im Drama des manipulierten, auf der Stelle tretenden Begehrens. Die harmlosen Geräusche schwellen zur unheimlichen Kakophonie an, die unter die Haut geht. Das Banale kippt ins Bedrohliche. Wer allerdings dieses unheilvolle Geschehen lenkt, bleibt offen, jenseits des Bildes. Heike Eipeldauer für BA-CA Kunstforum, 2006. |
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Ein Tableau von Eigenwelten ...19 kleine Fernseher finden sich am Boden angeordnet. Ihre Kabelstränge sind beiläufig mit schwarzem Klebeband am Boden fixiert. Auf den zweiten Blick wird erkennbar, dass die einzige Verbindung der Monitore zueinander in eben dieser Verknüpfung besteht und die Figuren in den Schirmen ansonsten für sich alleine sind; jede gefangen in einem definierten emotionalen Zustand. Das ist vermutlich kein Zufall, handelt es sich dabei um motorisiertes Kinderspielzeug, dessen Stärke in der Wiederholung reduzierter Bewegung liegt. Folgerichtig wird der Loop - die Ursula Hentschläger artmagazine online, (29.12.06) |